Produkt Klassifikation - forbeyond - Produkt Klassifikation - Setzen Sie Ihren Content effizient ein.

Sie wollen verhindern, dass Ihre Klassifikation in Klassenkampf ausartet?

Nutzen Sie unsere breite Expertise bei Design, Umsetzung und Aktualisierung von Produkt-Klassifikationen für den nahtlosen Einsatz Ihrer Produktdaten.

Mit einer hochwertigen Klassifikation Ihrer Produkte legen Sie das Fundament für den Erfolg Ihrer Unternehmung

Produktdaten sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für digitale Kanäle und unterliegen ständigem Wandel. Aber ohne eine sinnvoll strukturierte Produkt-Klassifikation fehlt die Grundlage, um Daten in erforderlicher Qualität, zu minimalen Kosten und in notwendiger Geschwindigkeit an die Kanäle auszuliefern.

Welche Daten sind relevant für mein Produkt? Welche Branchenstandards müssen erfüllt werden? Welche Anforderungen haben Market Places, Verbände und Händler? Nur in wenigen Industriezweigen gibt es etablierte Klassifikationen (ETIM, eCl@ss, PBSeasy), die aber in der Regel auch sehr individuell ausgelegt werden. Die Anforderungen von globalen Standards wie GS1 oder UNSPSC sind nur mit hohem Aufwand zu erfüllen.

Für die Umsetzung Ihrer Anforderungen bieten wir mit unseren erfahrenen Klassifikations-Spezialisten maßgeschneiderte Leistungsmodule. Je nach Bedarf orientieren wir uns dabei an bestehenden Klassifikationen, Standardklassifikationen, Mitbewerbern, Handels- oder Industrieanforderungen.

  • Analyse und Review Ihrer Produktklassifikation
  • Optimierung und Redesign Ihrer individuellen Produktklassifikation
  • Neuaufbau Ihrer individuellen, neutralen Kern- oder Publikationsklassifikation(en)
  • Governance für den Aufbau und Erhalt einer Klassifikation
  • Housekeeping – Aufbau von Prozessen, zur Wahrung der Klassifikationsqualität
  • Fachliches Mapping zwischen unterschiedlichen Klassifikationen

Schieben Sie Ihr Klassifikationsprojekt nicht auf die lange Bank!

Klassifikationen zur Einordnung von Produkten sind elementarer Bestandteil für alle produktdatengetriebenen Prozesse und Selektionen. Dennoch wird dieses Thema gerne stiefmütterlich behandelt – vermutlich aufgrund von Ressourcenknappheit oder weil das Verständnis und die Folgen nicht ausreichend bekannt sind.

Die Folgen sind schnell spürbar: Von fehlender Eindeutigkeit bei der Zuordnung der Produkte bis hin zu Fehlern bei der Ausleitung und hohen manuellen Aufwänden. Die Komplextität von Klassifikationen ist enorm. Lassen Sie sich aber von den hohen Anforderungen an die Ausleitung Ihrer Produktdaten, Stammdaten und Media Assets Produktdatenausleitungen nicht entmutigen! Wenn Ihre grundlegende interne Struktur von hoher Qualität ist, können Sie Vieles automatisieren und sind bestens darauf vorbereitet, unterschiedlichste Kanäle und Kaufstätten mit Daten zu beschicken.

Produkt-Klassifikation - oder sind Gurken doch nur ein Gemüse?

  • Was ist eine Klassifikation und was verstehen wir darunter im Bereich der Produktdaten?
  • Welche Vorteile bringen Standard-Klassifikationen einem Unternehmen?
  • Wie gut funktionieren sie und was bedeutet es für ein Unternehmen, eine Klassifikation für seine Produkte aufzubauen?

In unserem Whitepaper machen wir Sie mit den Grundlagen von Klassifikationen vertraut. Wir zeigen auf, warum diese essenzieller Bestandteil bei der Einführung von PIM-Systemen und zur effizienten Pflege, Verwaltung und Ausgabe von Produktdaten sind.

Bei Produktdaten unterscheiden wir zwischen der Publikations-Klassifikation und der Pflege-Klassifikation. Erstere kennt jeder, der schon einmal einen Online-Shop besucht und die übliche Navigation dort verwendet hat. Im Online-Shop werden Produkte innerhalb einer Klassifikation sortiert, damit Kunden finden, was sie suchen. In erster Linie sollen also die Customer Experience gesteigert werden.

Dies ist auch der große Unterschiede zwischen den Typen der Klassifikationen: Die Pflege-Klassifikation stellt die Daten strukturiert bereit, um sie dann flexibel für alle Einsätze bereit zu stellen. Deshalb wird sie immer neutral aufgebaut, um verschiedenste Publikations-Klassifikationen individuell zusammen zu stellen. Neben dem neutralen Aufbau ist eines der Hauptziele einer Pflege-Klassifikation, eine effiziente Datenpflege zu ermöglichen.

Unser Whitepaper zum Download

Lesen Sie im Whitepaper "Produkt-Klassifikation" alles Wissenswerte über die strategische Relevanz einer intelligenten Klassifikation Ihrer Produkte. Die Klassifikation steht auch in direktem Zusammenhang mit dem Datenmodell.

Ein tiefergehendes Verständnis hilft Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Produktdaten-Strategie. Für den schnellen Einstieg haben wir Leitlinien formuliert, die auf dem Weg zur richtigen Klassifikation hilfreich sind. Unsere Spezialisten unterstützen Sie gerne bei Konzeption und Aufbau Ihrer Produkt-Klassifikation.

Zum Download

Eine Standard-Klassifikation muss allen Marktteilnehmern gerecht werden.

Die interne Klassifikation, bei der die unternehmenseigenen Kanäle, Kunden und Prozesse im Vordergrund stehen, muss sich schnell und felxibel an veränderte Anforderungen anpassen lassen. Denn diese sind schnelllebig, daher müssen sich Strukturen und Daten müssen mit wenig Aufwand zeitnah angepasst werden können. Eine Standard-Klassifikation geht nicht auf unternehmensindividuelle Bedürfnisse ein, vielmehr richtet sie sich nach übergreifenden Vereinbarungen von Branchen und Verbänden. Änderungen sind meist mit langwierigen Prozessen verbunden.

Idealerweise verbindet Ihre individuelle Klassifikation die internen Anforderungen mit denen des passenden Branchenstandards, um so Produktdaten mit Mehrwert produzieren und publizieren zu können. Hier zwei promiente Beispiele von Standardklassifikationen:

ETIM INTERNATIONAL (Klassifikation Elektrotechnik)

ETIM International ist eine gemeinnützige Vereinigung, die sich zum Ziel gesetzt hat, ein technisches Klassifikationsmodell zu erarbeiten, das nicht nur die Digitalisierung der Branchen vorantreibt.

Mit ETIM standardisieren und vereinfachen Sie damit den Datenaustausch und die Anbindung an branchenrelevante Plattformen und Konfiguratoren wie BIM (Building Information Modeling). Vor allem die Bereitstellung von BIM-kompatiblen ETIM-Klassen ist ein besonderes Merkmal der Klassifikation. Diese BIM-relevanten Ergänzungen – sogenannte „Modelling Classes“ – vereinfachen die Anbindung an BIM-Planungstools.

Vertreten sind vor allem die Branchen Elektrotechnik und die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK). Ganz frisch, seit November 2020, sind nun auch Werkzeuge, Eisenwaren und Betriebsausstattungen (WEBA) in das Datenmodell aufgenommen worden. Die Branchen werden durch mehrere Vereinsmitglieder und Partner repräsentiert, darunter Großhändler, Einkaufsgemeinschaften aber auch Organisationen wie das Fraunhofer Institut IAO Stuttgart.

ECLASS (Deutsches Material- und Warengruppensystem)

Ein weiterer Anbieter einer Standard-Klassifikation ist ECLASS. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, einen internationalen Standard zu schaffen, der Unternehmen sowohl bei internen als auch bei externen datengetriebenen Prozessen unterstützt.

ECLASS ist international vertreten und ein weit verbreitetes Datenmodell. Die Besonderheit hier liegt in der ISO/IEC Normenkonformität und in der Breite der klassifizierten Bereiche.

Mit insgesamt 39 Sachgebieten wie zum Beispiel Elektrotechnik, Bau, Logistik, Lebensmittel, Medizin, Optik, Automotive, Labortechnik oder Büromaterial ist ECLASS eher ein Allrounder. Die Mitglieder setzten sich aus großen bis mittelständischen Unternehmen, aber auch öffentlichen Einrichtungen wie zum Beispiel dem Land NRW zusammen. ECLASS zielt vor allem auf normenkonforme Merkmale und die Weiterentwicklung der Industrie 4.0 ab. Sie wollen Unternehmen dabei unterstützen, einen digitalen und konsistenten Informationsfluss in ihre Prozesse zu integrieren und damit datengetriebene Prozesse fördern.